Björn Casapietra
„Ich fühle mich im Augenblick wie ein Stier, der vor einem roten Tuch steht – motiviert bis unter die Haarspitzen.“ Mit Besinnlichkeit, aber auch leidenschaftlich und temperamentvoll möchte Björn Casapietra in seinen Weihnachtskonzerten die freudvollste Zeit des Jahres gemeinsam mit seinem Publikum erleben, so wie bei seinen, mittlerweile im 17. Jahr gefeierten „Christmas Love Songs“.
Und so zeigt sich das Repertoire des Ausnahme-Tenors außerordentlich breit gefächert und anspruchsvoll: Jubilierend „Adeste Fideles“, andächtig „Es ist ein Ros´entsprungen“ und leidenschaftlich das berühmte französische „Cantique de Noël“. Mit der berührenden Volksweise „Still still still, weil’s Kindlein schlafen will“ oder einem der beliebtesten Schlaflieder, „Guten Abend, gut Nacht“, weckt Björn Casapietra Erinnerungen an Weihnachten in der Kindheit.
Außerdem erklingen solche berühmten Glanzlichter wie Händels Werke „Tochter Zion“ und „Ombra Mai fu“.
„Wissen Sie, wir leben in harten Zeiten. Musik hat jetzt einen Auftrag. Musik hat jetzt eine Aufgabe.“ Und die heißt für Casapietra: Hoffnung zu geben, zu heilen. Und womit könnte man besser heilen als mit dem „Hallelujah“ von Leonard Cohen?“
Die Weihnachtszeit ist undenkbar ohne das altbekannte„Sind die Lichter angezündet“, wohl einem der schönsten Weihnachtlieder der ehemaligen DDR, welches Casapietra ebenfalls anstimmt. „Diese Lieder der Hoffnung sind genau die richtigen Lieder zur richtigen Zeit. Sie wurden geschrieben, um Menschen Kraft zu geben und Zuversicht zu schenken, um sie zu erquicken.
Auf der Bühne will ich nicht nur für die Ohren der Menschen singen, sondern für die Seele. Ich möchte tiefer rein. Der schönste Moment ist immer der, wenn ich das feierliche „Ave Maria“ von Schubert anstimme und merke, dass man im Publikum die Taschentücher herausholt. Dann habe ich die Menschen berührt, dann habe ich meinen Job richtig gemacht.“
Björn Casapietra
